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Angelika Risken


Angelika Risken

in Herzberg


Nach pandemiebedingter Pause konnte im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Soest und dem brandenburgischen Herzberg die Ausstellung der Soester Künstlerin Angelika Risken durch Herzbergs Bürgermeiste Karsten Eule-Prütz eröffnet werden. Im Beisein der Vorsitzenden der Hanseatischen Gesellschaft Soest, Petra Menke-Koerner, die die Kontakte zwischen Künstlerin und Herzbergs Kulturamtschefin Karin Jage geknüpft hatte, betonte Eule Prütz,  dass bereits vor vielen Monaten die Idee zu einem gemeinsamen Kunstprojekt geboren wurde, und die Künstlerin sich bei ihrem Besuch in Herzberg im vorigen Sommer sofort von der Raumatmosphäre der alten Kapelle gefangen und inspiriert fühlte.

Angelika Risken präsentiert mit ihrer dreiteiligen Rauminstallation in der Seitenkapelle der Stadtkirche St. Marien ihre erste Herzberger Ausstellung unter dem Titel „Kontinuum“. Ein Kontinuum, bei dem die Farben schwarz/weiß dominieren, einem Film gleich, zusammengesetzt aus Einzelszenen, ohne Anfang und ohne Ende. Die Künstlerin nennt es Ihr Kontinuum – die Bibel, das Buch von der Ewigkeit. Unerschöpflich wie die Ewigkeit ist die Vielzahl von Figuren, die den Weg auf die Leinwand finden. „Der leise Wind trägt sie herbei“ umschreibt die Künstlerin den innigen Malprozess.

Neben diesen zwei großformatigen, abstrakt expressiven Bildern, die die Seitenwände des uralten historischen Gemäuers mit neuem Leben und Bewegung erfüllen, gehört eine Laufschrift mit dem poetischen Vers Rilkes „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“ zum Arrangement.

Zur Vernissage am Sonntag konnte der Besucher darüber hinaus bei den einführenden Worten von Kuratorin Anne Knappstein in ganz besonderer Weise Ruhe und Entspannung bei dem dritten Element finden. Die still bewegte, tiefgehende Videointerpretation zum Thema berührte die Sinne in ganz raumergreifender Weise und komplettierte das Gesamtkunstwerk genial.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2020 im Rahmen der Öffnungszeiten der Kirche zu besichtigen.



v.l.n.r.: Karin Jage und  Bürgermeister Karsten Eule-Prütz aus Soests brandenburgischer Partnerstadt Herzberg freuten sich mit Petra Menke-Koerner, Vorsitzende der Hanseatischen Gesellschaft Soest, und der Künstlerin Angelika Risken aus Soest sowie der Kuratorin Anne Knapstein, Mitglied des Kuratoriums der August- Macke -Stiftung-Meschede, dass nach einer langen pandemiebedingten Pause nun endlich eine gemeinsame Aktion der beiden Partnerstädte anl. des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums in der Seitenkapelle der St. Marienkirche zu Herzberg durchgeführt werden konnte.
 
 

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