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Kunstausstellung

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Foto: (HGS - v.l.n.r.) Teun de Man, Kampen, Petra Menke-Koerner, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Christiane Mackensen, Tom Kuper, Kampen  und Swetlana Strothkamp freuten sich über das Geschenk des Künstlers Pete Jones aus der walisischen Partnerstadt Bangor an die Stadt Soest. Mit dem Thema eines Flüchtlingsjungen zeigt er sehr ausdrucksstark die derzeitige schreckliche Situation in unserer Welt und erweckte damit große Aufmerksamkeit.
             
                 


Mit großem Applaus bedachten die Teilnehmer in der Kulturkirche Neu St. Thoma alle Mitwirkenden der Ausstellung „Europa-Freiheit-grenzenlos?“ Nicht nur die musikalische Umrahmung, die für die Eröffnung von den Niederländern Harry Hamer und Michel Arjen van Buren und dem Ehepaar Karola und Dr. Wolf Kalipp zusammengestellt worden war fand große Aufmerksamkeit bei den Besuchern, auch den Rednern Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, Anne Knapstein freie Kuratoren und Mitglied des August-Macke-Preises-Meschede, sowie aus den Partnerstädten Catherine Petit, Guérard, Teun de Man Kampen und Tom Kupers beide aus Kampen und Mitkuratorin Petra Menke-Koerner von der Hanseatischen Gesellschaft Soest (HGS) wurde großer Respekt für diese gelungene  Veranstaltung gezollt.
            


Gleiches galt für die Künstler und Künstlerinnen, die aus den Partnerstädten Bangor, Guérard, Kampen, Herzberg in Brandenburg, Strzelce Opolskie und Soest in den Niederlanden angereist waren und mit den heimischen Künstlern und Künstlerinnen diese Ausstellung erst möglich gemacht haben.
                


Für eine große Überraschung sorgte das Gastgeschenk des walisischen Künstlers Pete Jones, hatte er doch seine Arbeit dem Soester Bürgermeister als Gastgeschenk übereignet. In dieser Arbeit stellt Jones ein Kind dar, welches stellvertretend für die derzeitige Flüchtlingssituation steht. Ein junger, geflüchteter Mensch, ein Kind noch in einer Schwimmweste, steht mit verzweifelter Mine für ein ganzes Leben, stellvertretend für viele Leben, die wegen irgendeines Krieges in der Welt geflüchtet, gestorben, drangsaliert, ausgewandert, in körperlicher und oder wirtschaftlicher Not befangen sind, waren und sein werden. Und doch ist es auch Hoffnung, so steht es auf Deutsch und walisisch auf der Schwimmweste. Ein wichtiges Signal - nicht nur für das Kind. Leider konnte Pete Jones bei der Übergabe des Bildes aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht dabei sein, was allgemein bedauert wurde.
             

 


Anerkennung fand dann auch die Tatsache, dass diese Ausstellung durch das Land NRW prämiert und ausgezeichnet worden ist (wir berichteten) und so die Kunst auch eine besondere Würdigung innerhalb des Projektes „Europa bei uns zuhause“ in NRW erfährt.
        

 
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